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Babys sind soziale Beobachter – was eine neue Studie von 2023 über die frühe Wahrnehmung zeigt

Babys sind soziale Beobachter – was eine neue Studie von 2023 über die frühe Wahrnehmung zeigt -

Viele Eltern kennen den gut gemeinten, aber oft falschen Ratschlag: „Ignoriere das Baby, dann hört es schon auf zu schreien.“ Doch eine aktuelle Studie der Entwicklungspsychologin Professorin Louisa Kulke von der Universität Bremen zeigt, dass Babys viel sensibler für ihr soziales Umfeld sind als bisher angenommen.

Babys verstehen soziale Regeln schon mit drei Monaten

Erwachsene passen ihr Verhalten unbewusst an die soziale Situation an: Im öffentlichen Raum vermeiden wir es, andere Menschen anzustarren, während wir uns zu Hause frei bewegen und schauen können, was uns interessiert. Bisher dachte man, dass Babys solche sozialen Regeln bisher nicht wahrnehmen. Die Forschung von Kulke und ihrem Team widerlegt das eindrucksvoll. Bereits drei Monate alte Säuglinge erkennen, in welchem sozialen Kontext sie sich befinden und passen ihr Blickverhalten entsprechend an.

Blickkontakt ist mehr als nur Interesse

Wenn Babys fremde Menschen nicht direkt anschauen, heißt das nicht, dass sie desinteressiert sind. Im Gegenteil: Das Team konnte zeigen, dass Babys ihre Aufmerksamkeit auch aus dem Augenwinkel richten können – sie nehmen ihre Umgebung also sehr bewusst wahr, ohne immer direkt hinzusehen. Diese Fähigkeit, den Blick je nach sozialer Situation zu steuern, ist ein wichtiger Teil sozialer Kompetenz, die Babys früh entwickeln.

Wie messen Forscher Babys Aufmerksamkeit?

Um herauszufinden, wie Babys ihre Aufmerksamkeit steuern, kombiniert Professorin Kulke eine innovative Methode: Sie misst Augenbewegungen und gleichzeitig die Hirnströme der Babys mit Elektroenzephalographie (EEG). So lässt sich erkennen, ob das Gehirn aufmerksam ist, auch wenn die Augen gerade woanders hinblicken. Die Ergebnisse zeigen, dass Babys und Erwachsene ähnlich reagieren: Sie schauen nicht immer direkt hin, sind aber dennoch aufmerksam.

Reale Interaktion versus Video – Babys können den Unterschied

Besonders spannend ist, dass Babys zwischen echten sozialen Interaktionen und Videos unterscheiden können. Während sie bei Videos Menschen anschauen, vermeiden sie bei realen Begegnungen direkten Blickkontakt, um soziale Regeln einzuhalten. Diese Erkenntnis ist gerade in unserer digital geprägten Welt wichtig: Videos oder Videotelefonie können echte soziale Interaktionen nicht einfach ersetzen, denn Babys reagieren unterschiedlich auf diese Situationen.

Diese Studie zeigt eindrucksvoll, wie feinfühlig Babys ihr soziales Umfeld wahrnehmen – schon in einem Alter, in dem man ihnen das kaum zutraut. Für Eltern bedeutet das: Auf das Schreien des Babys zu reagieren und mit ihm zu interagieren, ist nicht nur liebevoll, sondern auch wichtig für seine soziale Entwicklung. Die Forschung von Professorin Kulke öffnet neue Türen zum Verständnis der frühkindlichen Wahrnehmung und macht deutlich, wie wertvoll echte Begegnungen für Babys sind.

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Hinweis / Disclaimer:

Die Inhalte dieses Blogs dienen ausschließlich der allgemeinen Information zu Themen wie Gesundheit, Ernährung, Schwangerschaft und ähnlichem. Sie ersetzen keine professionelle medizinische Beratung, Diagnose oder Behandlung durch Ärztinnen und Ärzte oder andere qualifizierte Fachpersonen. Wir übernehmen keine Haftung für Schäden oder Nachteile, die durch die Nutzung der hier bereitgestellten Informationen entstehen. Bei gesundheitlichen Fragen oder Beschwerden wenden Sie sich bitte stets an eine medizinische Fachkraft.

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