Worauf kommt es bei Kinderfahrzeugen an?

Ergonomie & Mitwachsfunktion

Achtet auf höhenverstellbare Sättel und Lenker, damit das Fahrzeug optimal an die Körpergröße Eures Kindes angepasst werden kann und Fehlhaltungen vermieden werden.

Lenkeinschlagbegrenzung

Für Fahranfänger ist eine Begrenzung des Lenkwinkels ratsam. Sie verhindert ein Überdrehen des Lenkers und minimiert so das Risiko von schweren Stürzen bei den ersten Fahrversuchen.

Material & Gewicht

Ein leichtes Eigengewicht aus Aluminium oder stabilem Holz erleichtert Kindern das Handling und das Aufrichten des Fahrzeugs nach einem Sturz enorm.

Die richtige Bereifung

Flüsterleise EVA-Reifen eignen sich perfekt für den Innenbereich, während luftgefüllte Reifen im Außenbereich Unebenheiten optimal dämpfen und mehr Grip bieten.

Passende Bereiche entdecken

Expertentipp von Alexander

Fahrzeuge und Bewegungsspielzeug sind neuromotorisch das Wichtigste, was ein Kleinkind tun kann. Was Kinderphysiotherapeutinnen erklären: Jede Bewegung auf einem selbst angetriebenen Fahrzeug trainiert die Tiefensensibilität – die Propriozeption. Das Kind spürt, wo sein Körper im Raum ist, wie er sich balanciert und wie Kraft dosiert werden muss. Auf einem passiven Fahrzeug – also einem, das man schiebt – passiert das nicht. Was ich beim Kauf empfehle: Kauft immer Fahrzeuge, die das Kind selbst antreibt. Bobby-Car, Dreirad, Laufrad – der Antrieb kommt vom Kind. Das ist kein Luxus, das ist neuronale Entwicklung.

Alexander, Inhaber und Gründer von baby&family

Kinderfahrzeuge vor Ort erleben

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