Worauf kommt es bei Laufgittern an?

Beim Kauf eines Laufgitters stehen Sicherheit, Stabilität und schadstofffreie Materialien an erster Stelle, damit euer Kind absolut geschützt aufwachsen kann.

Stabilität & Kippsicherheit

Massive Holzkonstruktionen und breite Standfüße verhindern zuverlässig ein Umkippen, selbst wenn sich euer Kind schwungvoll an den Stäben hochzieht. Geprüfte Sicherheitszertifikate geben euch hierbei zusätzliche Gewissheit.

Höhenverstellbarkeit

Ein mehrfach höhenverstellbarer Boden schont euren Rücken in den ersten Lebensmonaten beim Hineinlegen und Herausheben. Später lässt er sich ganz nach unten absenken, um gefährliche Kletterversuche zu verhindern.

Schadstofffreie Materialien

Da Babys ihre Umwelt auch mit dem Mund erkunden, sind speichelfechte Lacke auf Wasserbasis und naturbelassene Hölzer unerlässlich. Achtet auf zertifizierte Materialien ohne Ausdünstungen.

Rollen mit Feststellfunktion

Mobile Modelle mit Rollen schenken euch maximale Flexibilität im Raum. Hochwertige Feststellbremsen an den Rollen sorgen am gewünschten Stellplatz für einen absolut unverrückbaren Stand.

Wie wählt ihr Laufgitter richtig aus?

Das ideale Modell richtet sich nach eurem verfügbaren Platzangebot und den individuellen Anforderungen eures Wohnraums.

Die passende Form

Quadratische und rechteckige Modelle lassen sich platzsparend in Raumecken integrieren. Sechseckige oder runde Varianten bieten eurem Kind hingegen eine besonders großzügige Spielfläche im Raum.

Faltbare Konstruktionen

Wenn ihr das Gitter flexibel verstauen oder mit auf Reisen nehmen möchtet, sind klappbare Modelle aus Holz oder leichte Transportvarianten die perfekte Wahl.

Kompatibles Zubehör

Prüft vorab, ob für die Maße des gewünschten Modells passende Laufgittereinlagen und Matratzen verfügbar sind, um eurem Baby den nötigen Liegekomfort zu bieten.

Praktische Schlupfsprossen

Einige Modelle verfügen über herausnehmbare Stäbe. So kann euer Kleinkind später selbstständig hinein- und herauskrabbeln, ohne dass es zu riskanten Überkletterungsversuchen kommt.

Laufgitter sicher im Babyalltag nutzen

Ein Laufgitter erleichtert den Alltag ungemein, erfordert jedoch die Beachtung einiger grundlegender Sicherheitsvorkehrungen.

Kein dauerhafter Schlafplatz

Nutzt das Laufgitter primär als sicheren Spielort für kurze Sequenzen. Für den nächtlichen oder dauerhaften Schlaf ist ein richtiges Babybett die ergonomisch bessere Wahl.

Spielzeugmenge begrenzen

Häuft nicht zu viele Kuscheltiere oder Spielzeuge im Gitter an. Größere Gegenstände können von findigen Babys schnell als Aufstiegshilfe missbraucht werden.

Sicherer Aufstellort

Positioniert das Gitter in ausreichendem Abstand zu Gefahrenquellen wie Steckdosen, Vorhangkordeln, heißen Heizkörpern, Zimmerpflanzen oder herabhängenden Kabeln.

Regelmäßige Sichtprüfung

Kontrolliert in regelmäßigen Abständen alle Schraubverbindungen und die Arretierung des Bodens, da sich diese durch die aktiven Bewegungen des Kindes lockern können.

Hygiene und Pflege bei Laufgittern

Da euer Baby viel Zeit im direkten Kontakt mit dem Laufgitter verbringt, ist eine regelmäßige Reinigung wichtig.

Feuchtes Abwischen

Holzstäbe und Rahmen lassen sich unkompliziert mit einem leicht feuchten Tuch reinigen. Trocknet die Oberflächen danach gut ab, um das Holz zu schonen.

Waschbare Textilien

Achtet beim Kauf von Laufgittereinlagen darauf, dass diese abnehmbar und bei mindestens 30, besser 40 Grad in der Waschmaschine gereinigt werden können.

Verzicht auf Chemie

Vermeidet aggressive Desinfektionsmittel oder scharfe chemische Reiniger, da Rückstände beim Erkunden mit dem Mund in den Organismus des Babys gelangen könnten.

Regelmäßiges Lüften

Nehmt die Matratze oder Einlage regelmäßig komplett heraus, um den darunterliegenden Boden zu lüften und die Entstehung von Stockflecken zu verhindern.

Checkliste für Laufgitter

Diese Punkte helfen euch bei der Auswahl.

Sicherheitsnorm erfüllt?

Achtet auf die Kennzeichnung nach der europäischen Sicherheitsnorm DIN EN 12227, die strenge Anforderungen an Material und Konstruktion stellt.

Sprossenabstand korrekt?

Der Abstand zwischen den einzelnen Gitterstäben muss zwingend zwischen 4,5 cm und 6,5 cm liegen, um ein Einklemmen des Kopfes zu verhindern.

Höhenverstellung vorhanden?

Eine mindestens zweifache, besser dreifache Verstellbarkeit des Bodens sichert euch eine lange und rückenschonende Nutzungsdauer ab der Geburt.

Rollen feststellbar?

Falls das Modell mit Rollen ausgestattet ist, müssen mindestens zwei davon über eine zuverlässige, blockierbare Feststellbremse verfügen.

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Expertentipp von Alexander

Laufgitter bieten Kindern einen eigenen sicheren Raum – das klingt einengend, ist aber für manche Phasen ein Segen. Was beim Kauf entscheidend ist: der Boden. Billige Laufgitter haben dünne Böden, die unter dem springenden Kind nachgeben. Kauft Modelle mit solidem Boden. Und: Prüft die Stabilitätder Ecken. Unter einem aktiv kletternden Kind darf das Gitter nicht kippen. Und: Beobachtet, wann das Kind selbst klettert – dann ist das Laufgitter nicht mehr sicher.

Alexander, Inhaber und Gründer von baby&family

Häufige Fragen zu Laufgittern

Ab wann ist ein Laufgitter sinnvoll?

Ein Laufgitter kann ab dem ersten Tag genutzt werden. In den ersten Monaten dient es mit einer weichen Einlage in der obersten Position als sicherer, zugfreier Liegeplatz. Richtig aktiv genutzt wird es meist ab dem Krabbelalter mit etwa 6 bis 8 Monaten.

Welcher Sprossenabstand ist beim Laufgitter sicher?

Der normgerechte Abstand zwischen den Gitterstäben muss zwingend zwischen 4,5 cm und maximal 6,5 cm liegen. So wird zuverlässig verhindert, dass sich Kopf, Arme oder Beinchen eures Kindes einklemmen.

Wie lange kann man ein Laufgitter nutzen?

Die meisten Familien nutzen das Laufgitter, bis das Kind etwa 1,5 bis 2 Jahre alt ist. Sobald euer Kind jedoch aktiv versucht, über die Absperrung zu klettern, solltet ihr das Gitter aus Sicherheitsgründen abbauen.

Benötigt man eine extra Matratze im Laufgitter?

Wenn euer Kind nur kurz darin spielt, reicht eine gut gepolsterte Laufgittereinlage aus. Verbringt euer Baby dort jedoch auch seine Tagesschläfchen, ist eine feste, ergonomische Laufgittermatratze zur Entlastung der Wirbelsäule dringend zu empfehlen.

Was ist der Unterschied zwischen einem Laufgitter und einem Reisebett?

Ein Laufgitter ist eine stabile, meist hölzerne Konstruktion für den dauerhaften Einsatz im Wohnbereich, die durch die Gitterstäbe eine aktive Teilnahme am Familienleben ermöglicht. Ein Reisebett ist auf Mobilität ausgelegt, besteht aus flexiblem Stoffgewebe und dient primär als temporärer Schlafplatz auf Reisen.

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