Worauf kommt es bei Bekleidung an?

Schadstofffreie Materialien

Die Haut von Babys und Kleinkindern ist besonders dünn und durchlässig. Achtet daher konsequent auf zertifizierte Materialien wie Bio-Baumwolle, die frei von chemischen Zusätzen sind.

Passform & Bewegungsfreiheit

Kleidung darf weder einschneiden noch die Bewegung einschränken. Elastische Bündchen, flache Nähte und großzügige Schnitte sorgen dafür, dass Eure Kleinen ungestört strampeln und wachsen können.

Praktische Handhabung

Druckknöpfe im Schrittbereich, weite Halsausschnitte und Wickelbodys erleichtern das An- und Ausziehen sowie das Wickeln im Alltag erheblich, ohne das Kind unnötig zu stressen.

Atmungsaktivität

Natürliche Fasern wie Wolle, Seide oder reine Baumwolle regulieren die Körpertemperatur optimal. Durch das Schichten von Kleidungsstücken könnt Ihr flexibel auf Temperaturschwankungen reagieren.

Passende Bereiche entdecken

Expertentipp von Alexander

Was mich eine befreundete Kinderdermatologin gelehrt hat und was ich seitdem bei jeder Beratung sage: Babyhaut ist biologisch eine andere Haut. Sie ist vier- bis fünfmal dünner als Erwachsenenhaut, der Säureschutzmantel – also die leicht saure Schutzschicht, die Erreger und Reizstoffe abwehrt – hat bei Neugeborenen einen pH-Wert von rund 6,5 und braucht vier bis sechs Wochen, um auf den schützenden Wert von 5,5 abzusinken. In dieser Zeit ist die Haut maximal sensibel. Was ich beim Kauf empfehle: Kauft ausschließlich Oeko-Tex-zertifizierte Kleidung für das erste Lebensjahr. Und: Wascht alles vor dem ersten Tragen – Restchemikalien aus Produktion und Transport sitzen in den Fasern.

Alexander, Inhaber und Gründer von baby&family

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