Zum Consentmanger springen Zum Hauptinhalt springen Zur Suche springen Zur Kategorie-Navigation springen Zum Footer springen
10% WillkommensrabattJetzt Beratungstermin buchen!

So richten Sie clever ein Konto für Neugeborene ein: Schritt-für-Schritt Anleitung

Wussten Sie, dass ein Konto für Neugeborene mit nur 50 Euro monatlicher Einzahlung bis zum 18. Geburtstag über 15.000 Euro ansammeln kann?

Die Geburt eines Kindes bringt viele neue Verantwortungen mit sich – die finanzielle Vorsorge gehört jedoch zu den wichtigsten. Tatsächlich bietet der frühe Start beim Sparen erhebliche Vorteile durch den Zinseszinseffekt. Ein speziell eingerichtetes Konto kann deshalb die Grundlage für die finanzielle Zukunft Ihres Kindes bilden.

Viele Eltern sind zunächst unsicher, welche Kontoart die richtige ist und wie der Eröffnungsprozess genau abläuft. Darüber hinaus stellen sich Fragen zur optimalen Sparstrategie und zu sinnvollen Sparzielen. In dieser Schritt-für-Schritt Anleitung erfahren Sie, wie Sie ein passendes Konto für Ihr Neugeborenes auswählen, eröffnen und clever nutzen können.

Schließlich geht es nicht nur um Geldanlage, sondern auch darum, Ihrem Kind einen guten Start ins Leben zu ermöglichen und frühzeitig den Grundstein für finanzielle Bildung zu legen.

Warum ein Konto für Neugeborene sinnvoll ist

Die Eröffnung eines Kontos direkt nach der Geburt Ihres Kindes bringt zahlreiche Vorteile mit sich. Eltern, die frühzeitig mit dem finanziellen Vermögensaufbau beginnen, legen nicht nur einen wichtigen Grundstein für die Zukunft des Kindes, sondern profitieren auch von verschiedenen finanziellen und pädagogischen Aspekten.

Früher Start bringt Zinsvorteile

Der Zeitfaktor spielt beim Vermögensaufbau eine entscheidende Rolle. Wer direkt nach der Geburt eines Kindes ein Konto eröffnet, nutzt den Zinseszinseffekt optimal aus. Bei einer monatlichen Einzahlung von 150 Euro können Sie nach 18 Jahren je nach Anlageform beachtliche Summen ansparen: Mit einer konservativen Anlage bei etwa zwei Prozent Rendite wären das rund 38.960 Euro, während eine Investition in einen weltweiten Aktien-ETF mit einer durchschnittlichen Jahresrendite von sechs Prozent sogar zu einem Vermögen von etwa 57.420 Euro führen könnte.

Selbst kleinere monatliche Beträge summieren sich über die Jahre erheblich. So reichen beispielsweise bereits 20 Euro monatlich aus, um bis zur Volljährigkeit den Führerschein zu finanzieren. Außerdem bieten viele Banken bei Kinderkonten attraktive Zinsen auf das Guthaben an, was die Rendite zusätzlich steigern kann.

Finanzielle Entlastung für spätere Lebensphasen

Ein frühzeitiger Vermögensaufbau entlastet sowohl Eltern als auch Kinder in späteren Lebensphasen finanziell. Größere Ausgaben wie der Führerschein, eine Weltreise oder die erste eigene Wohnung können gezielt und ohne plötzliche finanzielle Belastung des Familienbudgets geplant werden.

Besonders für kostenintensive Lebensphasen wie Studium oder Ausbildung bietet ein gut gefülltes Konto erhebliche Vorteile. Das Kind kann sich dadurch stärker auf seine Ausbildung konzentrieren, anstatt nebenbei arbeiten zu müssen. Allerdings sollten Eltern beachten, dass ein zu großes Vermögen den BAföG-Anspruch des Kindes reduzieren oder sogar ganz streichen kann.

Vermittlung von Geldkompetenz ab dem Kindesalter

Ein eigenes Konto fördert frühzeitig die finanzielle Bildung des Kindes. Bereits vor dem siebten Lebensjahr entwickeln Kinder erste finanzielle Gewohnheiten, und mit vier bis fünf Jahren haben sie ein grundlegendes Verständnis von Zahlen und Mengen. Ab diesem Alter können Kinder durch ein eigenes Konto schrittweise den verantwortungsvollen Umgang mit Geld erlernen.

Mit zunehmendem Alter können Kinder durch ihr Konto wichtige Fähigkeiten entwickeln:

  • Verständnis für Einnahmen und Ausgaben

  • Sparverhalten und Geduld beim Erreichen finanzieller Ziele

  • Verantwortung für das eigene Geld

  • Grundlagen der Kontoführung und des Online-Bankings (ab ca. 12 Jahren)

Diese früh erworbenen Kompetenzen fördern einen gesunden Umgang mit Finanzen im Erwachsenenalter. Kinder lernen, dass Geld nicht unbeschränkt zur Verfügung steht, und entwickeln Frustrationstoleranz, wenn nicht jeder Wunsch sofort erfüllt werden kann. Das Erfolgserlebnis, ein selbst gesetztes Sparziel zu erreichen, prägt dabei das Verhältnis zum Geld nachhaltig positiv.

Obwohl die Eltern das Konto bis zur Volljährigkeit des Kindes verwalten, gehört das angesparte Guthaben rechtlich vollständig dem Kind. Dies unterstreicht die Ernsthaftigkeit des finanziellen Lernprozesses und vermittelt von Anfang an die Bedeutung von Eigenverantwortung.

Schritt 1: Das richtige Konto auswählen

Bei der Wahl des richtigen Kontos für Neugeborene stehen Eltern vor verschiedenen Möglichkeiten. Die Entscheidung hängt davon ab, welche Ziele Sie verfolgen – sei es tägliches Geldmanagement, flexible Sparmöglichkeiten oder langfristige Investitionen.

Unterschiede zwischen Girokonto, Tagesgeld und Depot

Für Neugeborene und Kinder kommen hauptsächlich drei Kontotypen in Frage, die unterschiedliche Zwecke erfüllen:

Kinderkonto (Girokonto): Dies ist ein spezielles Girokonto für Kinder, das viele Banken bereits ab der Geburt anbieten. Es dient zur grundlegenden Geldverwaltung und kann für regelmäßige Ein- und Auszahlungen genutzt werden. Kinderkonten werden auf Guthabenbasis geführt, wodurch eine Kontoüberziehung nicht möglich ist. Ab etwa sieben Jahren können Kinder mit einer Debitkarte den Umgang mit Zahlungsmitteln erlernen.

Tagesgeldkonto: Hierbei handelt es sich um ein flexibles Sparkonto mit meist besseren Zinsen als beim Girokonto. Das Geld ist jederzeit verfügbar, unterliegt keinem Verlustrisiko und kann für mittelfristige Sparziele genutzt werden. Besonders attraktiv: Kinderkonten erhalten bei manchen Banken höhere Zinssätze als die Konten von Erwachsenen.

Wertpapierdepot: Für langfristigen Vermögensaufbau eignet sich ein Depot, in dem Aktien, Fonds oder ETFs gehalten werden können. Der große Vorteil liegt in den potenziell höheren Renditemöglichkeiten über längere Zeiträume. Auf lange Sicht konnten breit gestreute Wertpapieranlagen historisch deutlich höhere Durchschnittsrenditen erzielen als reine Sparprodukte.

Was ist ein Junior-Depot?

Ein Junior-Depot ist ein spezielles Wertpapierdepot, das Eltern oder Großeltern im Namen des Kindes eröffnen können. Es funktioniert grundsätzlich wie ein normales Depot, wird jedoch treuhänderisch für das Kind geführt.

Die Besonderheiten eines Junior-Depots:

  • Es wird auf den Namen des Kindes eröffnet und das angelegte Geld gehört rechtlich dem Kind.

  • Eltern verwalten das Depot bis zur Volljährigkeit des Kindes.

  • Mit regelmäßigen Sparbeträgen (Sparplänen) oder Einmalzahlungen können Wertpapiere bespart werden.

  • Kinder profitieren von eigenen Steuerfreibeträgen auf Kapitalerträge.

  • Mit dem 18. Geburtstag geht das Depot automatisch auf das volljährige Kind über, das dann frei über das Geld verfügen kann.

Allerdings sollten Eltern beachten: Das Geld im Junior-Depot darf ausschließlich zum Wohle des Kindes verwendet werden. Eine Entnahme für eigene Zwecke ist rechtlich nicht zulässig.

Welche Konten sind kostenlos?

Erfreulicherweise bieten zahlreiche Banken kostenlose Konten für Kinder an:

Kinderkonten (Girokonten): Nahezu alle Banken führen Kinderkonten gebührenfrei. Weder für die Eröffnung noch für die Kontoführung fallen Kosten an. Zusätzlich ist bei den meisten Anbietern auch die zugehörige Debitkarte kostenlos. Achten Sie dennoch darauf, ob Kosten für besondere Leistungen entstehen könnten.

Tagesgeldkonten: Auch hier fallen in der Regel keine Kontoführungsgebühren an. Zusätzlich bieten einige Banken für Kinderkonten Sonderkonditionen mit höheren Zinsen auf bestimmte Beträge.

Junior-Depots: Viele Banken, Broker und Sparkassen bieten entweder kostenlose Kinder-Depots an oder verlangen sehr geringe Gebühren. Allerdings unterscheiden sich die Transaktionskosten (für Kauf oder Verkauf von Wertpapieren) je nach Anbieter – ein Vergleich lohnt sich daher.

Wichtig: Bei Filialbanken werden die Gebühren meist angehoben, sobald das Kind nicht mehr die Bedingungen für die preiswerten Konten erfüllt. Einige Banken schalten das Konto mit der Volljährigkeit auf teurere Modelle um, während andere preiswerte Studentenkonten anbieten. Bei der Auswahl sollten Eltern daher auch die langfristigen Kosten berücksichtigen.

Schritt 2: Konto im Namen des Kindes eröffnen

Die Kontoeröffnung für ein Neugeborenes erfordert mehrere Schritte und bestimmte Dokumente. Nachdem Sie sich für eine passende Kontoart entschieden haben, folgt nun der formelle Teil der Kontoeröffnung.

Welche Unterlagen werden benötigt?

Für die Eröffnung eines Kontos auf den Namen Ihres Kindes benötigen Sie folgende Dokumente:

  • Identitätsnachweis des Kindes: Bei Neugeborenen und Kleinkindern unter 16 Jahren genügt die Geburtsurkunde im Original. Ältere Kinder mit eigenem Personalausweis oder Reisepass können diesen vorlegen.

  • Identitätsnachweis der Eltern: Beide Elternteile müssen sich mit gültigen Ausweispapieren (Personalausweis oder Reisepass) identifizieren.

  • Wohnortnachweis: In der Regel über die Meldeadresse ersichtlich.

Bei speziellen Familiensituationen sind zusätzliche Dokumente erforderlich:

  • Bei unterschiedlichen Familiennamen: Heiratsurkunde der Eltern

  • Bei alleinigem Sorgerecht: Gerichtlicher Sorgerechtsbeschluss

  • Bei unverheirateten Eltern mit gemeinsamem Sorgerecht: Entsprechender Nachweis des Sorgerechts

Die Legitimation kann je nach Bank unterschiedlich erfolgen. Während Filialbanken die Prüfung der Dokumente vor Ort durchführen, bieten Direktbanken häufig das PostIdent-, VideoIdent- oder E-Ident-Verfahren an.

Steuer-ID und Freistellungsauftrag

Für die Kontoeröffnung ist zudem die Steueridentifikationsnummer (Steuer-ID) Ihres Kindes notwendig. Diese elfstellige Nummer wird jedem Neugeborenen automatisch zugeteilt und bleibt ein Leben lang unverändert. In der Regel erhalten Sie das entsprechende Schreiben innerhalb von wenigen Wochen nach der Geburt des Kindes.

Um die steuerlichen Vorteile für Ihr Kind zu nutzen, sollten Sie direkt bei der Kontoeröffnung einen Freistellungsauftrag einrichten. Jedes Kind verfügt über einen eigenen Sparerpauschbetrag von 1.000 Euro jährlich. Dadurch bleiben Kapitalerträge bis zu dieser Höhe steuerfrei. Für die Erteilung des Freistellungsauftrags benötigen Sie:

  • Die Steuer-ID des Kindes

  • Die Unterschrift aller gesetzlichen Vertreter

Falls die Kapitalerträge Ihres Kindes voraussichtlich deutlich über dem Pauschbetrag liegen werden, kann alternativ eine Nichtveranlagungs-Bescheinigung sinnvoll sein, mit der alle Kapitalerträge des Kindes steuerfrei bleiben.

Vollmachten für Elternteile

Grundsätzlich müssen bei der Kontoeröffnung beide sorgeberechtigten Elternteile zustimmen. Dies kann bei getrennten oder geschiedenen Eltern organisatorisch herausfordernd sein. Daher bieten viele Banken sogenannte Elternvollmachten an, bei denen sich die Eltern gegenseitig bevollmächtigen, Bankgeschäfte für das Kind vorzunehmen.

Durch eine solche Vollmacht kann ein Elternteil alleine:

  • Über das Kontoguthaben verfügen

  • Karten beantragen und verwalten

  • Online-Banking einrichten und verwalten

  • Freistellungsaufträge erteilen

  • Konten kündigen oder ändern

Diese Vollmacht vereinfacht die Verwaltung des Kontos erheblich, da nicht für jede Transaktion beide Elternteile anwesend sein müssen. Allerdings gilt auch hier: Das Geld auf dem Konto gehört rechtlich dem Kind und darf nur zu dessen Vorteil verwendet werden.

Schritt 3: Sparziele definieren und strukturieren

Nach der Kontoeröffnung stellt sich die Frage: Wofür genau soll gespart werden? Klar definierte Sparziele helfen nicht nur bei der Wahl der richtigen Anlageform, sondern motivieren auch zum konsequenten Sparen. Dabei lassen sich Sparziele nach ihrem Zeithorizont in drei Kategorien einteilen.

Kurzfristige Ziele: Spielzeug, Klassenfahrt

Kurzfristige Sparziele umfassen einen Zeitraum von wenigen Wochen bis zu zwei Jahren. Hierzu zählen Anschaffungen wie Spielzeug, ein neues Fahrrad, die Finanzierung von Hobbys oder bevorstehende Klassenfahrten. Für diese Ziele eignen sich flexible Anlageformen wie Tagesgeldkonten besonders gut, da das Geld jederzeit verfügbar ist.

Praktisch: Bei manchen Banken können sogenannte "Spartöpfe" oder virtuelle Unterkonten eingerichtet werden, die jedem individuellen Sparziel zugeordnet werden. Dies hilft dem Kind, den Überblick zu behalten, und macht das abstrakte Konzept des Sparens greifbar. Auch farblich unterschiedliche Spardosen können bei jüngeren Kindern diesen Zweck erfüllen.

Mittelfristige Ziele: Führerschein, Auslandsjahr

Mittelfristige Ziele erstrecken sich über einen Zeitraum von etwa drei bis zehn Jahren und umfassen größere Wünsche wie:

  • Den Führerschein

  • Eine Weltreise oder ein Auslandsjahr

  • Das erste eigene Smartphone oder einen Computer

  • Außerschulische Aktivitäten wie Tanz-, Sport- oder Musikprogramme

Für diese Ziele bieten sich Festgeldkonten oder auch ETF-Sparpläne an, je nach Anlagehorizont und Risikobereitschaft. Wer beispielsweise bereits bei Geburt mit einem ETF-Sparplan von monatlich 20 Euro beginnt, kann bis zum 18. Geburtstag den Führerschein weitgehend finanzieren.

Langfristige Ziele: Studium, Wohnung, Startkapital

Langfristige Sparziele mit einem Horizont von mehr als zehn Jahren bilden das finanzielle Fundament für den Start ins Erwachsenenleben. Hierzu gehören:

  • Die Finanzierung eines Studiums

  • Startkapital für die erste eigene Wohnung (Einrichtung, Kaution)

  • Ein erstes Auto

  • Grundstein für die Altersvorsorge

Für langfristige Ziele sind Wertpapieranlagen wie ETF-Sparpläne besonders geeignet. Historisch haben breit gestreute Aktienindizes über längere Zeiträume attraktive durchschnittliche Renditen erzielt. Um beispielsweise ein Startkapital von 30.000 Euro bis zur Volljährigkeit anzusparen, müssten – je nach angenommener Rendite – monatlich im niedrigen dreistelligen Bereich Beträge zurückgelegt werden.

Bedenken Sie dennoch: Je höher das angesparte Vermögen, desto stärker können zukünftige BAföG-Ansprüche reduziert werden. Daher ist eine ausgewogene Strategie ratsam, die verschiedene Zeithorizonte und Anlageformen berücksichtigt.

Schritt 4: Sparplan einrichten und optimieren

Nachdem Sie ein Konto eröffnet und Ihre Sparziele definiert haben, ist der nächste praktische Schritt die Einrichtung eines effektiven Sparplans. Ein durchdachter Sparplan bildet das Herzstück jeder erfolgreichen Geldanlage für Neugeborene.

Monatliche Sparrate festlegen

Die Höhe der monatlichen Sparrate sollte sich an Ihren finanziellen Möglichkeiten und den angestrebten Zielen orientieren. Bei vielen Anbietern können Sie bereits mit kleinen Beträgen beginnen:

  • Oft reichen 25 Euro monatlich aus, um einen ETF-Sparplan zu starten.

  • Selbst mit einer monatlichen Rate von nur 25 Euro können über 18 Jahre bei moderater Rendite einige tausend Euro angespart werden.

  • Eine Erhöhung auf 100 Euro monatlich führt – je nach Verzinsung – zu einem deutlich fünfstelligen Betrag zur Volljährigkeit.

Wichtiger als eine hohe Einstiegsrate ist die Regelmäßigkeit: Kontinuierliches Sparen, auch in kleineren Beträgen, nutzt den Zinseszinseffekt optimal und verteilt das Risiko über viele Kaufzeitpunkte.

Einmalzahlungen integrieren (z. B. Geschenke)

Neben regelmäßigen Einzahlungen bieten Geldgeschenke zu Geburtstagen, Taufe oder anderen Anlässen eine gute Möglichkeit, das Vermögen Ihres Kindes zu steigern:

  • Überweisen Sie Geldgeschenke direkt auf das Kinderkonto oder Verrechnungskonto des Depots.

  • Nutzen Sie größere Beträge für zusätzliche Einmalinvestitionen, etwa in breit gestreute Fonds oder ETFs.

  • Binden Sie Großeltern oder Paten ein, indem sie eigene Daueraufträge auf das Kinderkonto einrichten.

Darüber hinaus können Sie das monatliche Kindergeld teilweise oder anteilig anlegen. Bereits ein fester prozentualer Anteil des Kindergeldes, der konsequent investiert wird, kann über die Jahre ein beeindruckendes Polster aufbauen.

Automatisierung per Dauerauftrag

Um Ihren Sparplan langfristig erfolgreich umzusetzen, ist die Automatisierung der Zahlungen besonders wichtig:

  • Richten Sie einen Dauerauftrag von Ihrem Girokonto auf das Kinderkonto oder Verrechnungskonto ein.

  • Legen Sie einen festen monatlichen Termin fest, idealerweise kurz nach Ihrem Gehaltseingang.

  • Bei Depots können Sie zusätzlich automatische Sparpläne einrichten, die zu einem festen Datum Wertpapiere kaufen.

So stellen Sie sicher, dass das Sparen "nebenbei" läuft und nicht jeden Monat neu entschieden werden muss. Gleichzeitig bleibt die Sparrate anpassbar, falls sich Ihre finanzielle Situation ändert.

Schlussfolgerung

Die frühzeitige finanzielle Vorsorge für Neugeborene bietet erhebliche Vorteile. Durch den Zinseszinseffekt wächst selbst eine kleine monatliche Sparrate über 18 Jahre zu einer beachtlichen Summe heran. Entscheidend ist weniger die Höhe der anfänglichen Beträge als vielmehr der Zeitpunkt des Starts und die Konsequenz beim Dranbleiben.

Die Wahl des richtigen Kontos hängt hauptsächlich von Ihren individuellen Zielen ab. Während ein Kinderkonto den ersten Umgang mit Geld fördert, eignet sich ein Tagesgeldkonto für flexible Sparziele. Für langfristigen Vermögensaufbau bietet hingegen ein Junior-Depot die besten Renditechancen – bei gleichzeitig nutzbaren steuerlichen Freibeträgen des Kindes.

Besonders wichtig ist es, klar definierte Sparziele festzulegen. Diese motivieren nicht nur zum regelmäßigen Sparen, sondern helfen auch bei der Auswahl der passenden Anlageform. Darüber hinaus lernt Ihr Kind frühzeitig, dass Geduld und Disziplin beim Umgang mit Finanzen belohnt werden.

Die Automatisierung der Sparrate mittels Dauerauftrag stellt sicher, dass Sie konsequent am Ball bleiben. Gleichzeitig sollten Sie den Sparplan regelmäßig überprüfen und gegebenenfalls an veränderte Lebensumstände anpassen.

Unabhängig davon, welches Konto Sie wählen oder wie viel Sie monatlich beiseitelegen können – der wichtigste Schritt ist, überhaupt anzufangen. Denn mit jedem gesparten Euro legen Sie den Grundstein für die finanzielle Unabhängigkeit Ihres Kindes. Letztendlich geht es nicht nur um Zahlen auf einem Konto, sondern darum, Ihrem Kind die besten Startchancen für sein Leben zu ermöglichen.

⚠️
Hinweis / Disclaimer:

Die Inhalte dieses Blogs dienen ausschließlich der allgemeinen Information zu Themen wie Gesundheit, Ernährung, Schwangerschaft und ähnlichem. Sie ersetzen keine professionelle medizinische Beratung, Diagnose oder Behandlung durch Ärztinnen und Ärzte oder andere qualifizierte Fachpersonen. Wir übernehmen keine Haftung für Schäden oder Nachteile, die durch die Nutzung der hier bereitgestellten Informationen entstehen. Bei gesundheitlichen Fragen oder Beschwerden wenden Sie sich bitte stets an eine medizinische Fachkraft.

WILLKOMMENSRABATT

Exklusive Angebote & Baby-Trends im Newsletter

Kein Spam · Jederzeit abmeldbar · Gutschein sofort einlösbar

Loading ...