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Magnesium in der Schwangerschaft: Was Gynäkologen wirklich empfehlen

Magnesium Schwangerschaft - ein Thema, das für viele werdende Mütter von großer Bedeutung ist. Tatsächlich empfiehlt die Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE) Schwangeren eine tägliche Zufuhr von 310 Milligramm Magnesium. Besonders alarmierend: Nach der Nationalen Verzehrsstudie II erreichen etwa 27% der Frauen nicht die empfohlene Tageszufuhr.

Warum ist Magnesium in der Schwangerschaft so wichtig? Als Team von Gesundheitsexperten wissen wir, dass dieser Mineralstoff nicht nur gegen die gefürchteten nächtlichen Wadenkrämpfe hilft, sondern auch eine entscheidende Rolle bei der Ausbildung der Nervenbahnen und der Muskelfunktion spielt. Wie viel Magnesium in der Schwangerschaft benötigt wird, unterscheidet sich zudem leicht vom Bedarf nicht-schwangerer Frauen, die etwa 300 Milligramm täglich aufnehmen sollten. Im letzten Schwangerschaftsdrittel kann ein Mangel an Magnesium für Schwangere sogar zu vorzeitigen Wehen und Frühgeburten führen.

In diesem Artikel erklären wir umfassend, warum Magnesium für Schwangere unverzichtbar ist, welche Mengen Gynäkologen wirklich empfehlen und wie ein Mangel rechtzeitig erkannt werden kann. Außerdem geben wir praktische Tipps, wie der erhöhte Bedarf gedeckt werden kann – sei es durch Ernährung oder Nahrungsergänzungsmittel.

Warum Magnesium in der Schwangerschaft wichtig ist

Der Mineralstoff Magnesium begleitet uns ein Leben lang und spielt besonders während der Schwangerschaft eine entscheidende Rolle. Dieses unverzichtbare Mineral ist an über 300 enzymatischen Reaktionen beteiligt und übernimmt zahlreiche lebenswichtige Funktionen für Mutter und Kind.

Funktionen im Körper der Mutter

Magnesium wirkt in verschiedenen Bereichen des mütterlichen Körpers. Nach der Anspannung eines Muskels sorgt es für dessen Entspannung – ein Magnesiummangel führt hingegen zu erhöhter Muskelreizbarkeit und kann unkontrollierte Muskelkrämpfe verursachen. Besonders wichtig ist außerdem die Rolle bei der Regulierung des Hormonhaushalts und der Reizweiterleitung innerhalb von Nerven- und Muskelzellen.

Darüber hinaus unterstützt Magnesium die Blutzuckerregulation und kann zur Regulierung des Blutdrucks beitragen, was das Risiko von Schwangerschaftskomplikationen wie Präeklampsie verringert. Nicht zuletzt wirkt es beruhigend auf das Nervensystem und kann helfen, Stress und Angstzustände zu reduzieren – ein wichtiger Faktor für das Wohlbefinden der werdenden Mutter.

Bedeutung für die Entwicklung des Babys

Für das ungeborene Kind ist Magnesium ebenso unentbehrlich. Der Mineralstoff spielt eine wesentliche Rolle bei der Zellteilung, die für das Wachstum des Fötus und der Gebärmutter essentiell ist. Zusätzlich trägt Magnesium zur normalen Proteinsynthese bei, die für den Aufbau von Gewebe und Organen unerlässlich ist.

Bemerkenswert ist, dass sich die Knochendichte bis weit ins Teenageralter hinein von einer guten Magnesiumversorgung im Mutterleib profitiert. Auch für die gesunde Entwicklung der Nervenbahnen und Muskelfasern ist der Mineralstoff unverzichtbar.

Veränderter Bedarf durch Schwangerschaft

Der Magnesiumbedarf steigt während der Schwangerschaft aus mehreren Gründen an. Zunächst einmal scheiden schwangere Frauen aufgrund hormoneller Veränderungen etwa 20-25 Prozent mehr Magnesium über die Nieren aus. Hinzu kommt, dass der Fötus besonders im letzten Drittel der Schwangerschaft verstärkt Magnesium einlagert – bis zu 7 mg täglich.

In dieser Zeit verändert sich der Stoffwechsel der Mutter, und das Kind verdreifacht nahezu sein Körpergewicht, wofür es vermehrt Mineralstoffe benötigt. Deshalb empfiehlt die Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE) schwangeren Frauen ab 19 Jahren eine tägliche Magnesiummenge von 310 mg – im Vergleich zu 300 mg bei nicht-schwangeren Frauen.

Wie viel Magnesium in der Schwangerschaft empfohlen wird

Die Frage nach der richtigen Magnesiummenge beschäftigt viele werdende Mütter. Die genauen Empfehlungen variieren jedoch je nach Quelle – was macht also die medizinische Fachwelt?

Empfohlene Tagesmenge laut DGE

Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE) hat ihre Empfehlung für Schwangere klar definiert: 300 mg Magnesium täglich ist der aktuelle Schätzwert. Interessanterweise stützt sich diese Empfehlung auf wissenschaftliche Daten, die keinen signifikanten Mehrbedarf während der Schwangerschaft belegen. Laut DGE ist "aufgrund der unzureichenden Datenlage und inkonsistenter Ergebnisse zurzeit keine Aussage darüber möglich, ob eine höhere Magnesiumzufuhr bei schwangeren gegenüber nicht schwangeren Frauen von Vorteil ist".

Unterschied zu nicht-schwangeren Frauen

Der Unterschied zwischen dem empfohlenen Magnesiumbedarf für Schwangere und Nicht-Schwangere ist tatsächlich minimal. Einige Quellen sprechen von einer leichten Erhöhung auf 310 mg täglich für Schwangere gegenüber 300 mg für nicht-schwangere Frauen. Andere Quellen nennen einen etwas höheren Wert von 310 bis 350 mg. Allerdings ist dieser Mehrbedarf mit einer ausgewogenen Ernährung problemlos zu decken.

Besonderheiten in der Stillzeit

Hier gehen die Empfehlungen deutlich auseinander. Die DGE empfiehlt für stillende Frauen ebenfalls 300 mg Magnesium pro Tag. Einige Quellen sprechen hingegen von einem erhöhten Bedarf von 390 mg täglich während der Stillzeit. Im Gegensatz dazu betont die DGE, dass es "bislang keine konsistenten Hinweise auf einen Mehrbedarf an Magnesium während des Stillens" gibt und dass "Adaptionsmechanismen nahelegen, dass stillende Frauen den Magnesiumverlust über die Frauenmilch kompensieren können".

Einfluss von Ernährung und Lebensstil

Die Versorgungssituation in Deutschland gibt allerdings Anlass zur Sorge: Laut Nationaler Verzehrsstudie II erreichen etwa 27 % der Frauen die empfohlene tägliche Zufuhr von Magnesium nicht. Besonders betroffen sind junge Frauen zwischen 19 und 24 Jahren mit einem durchschnittlichen Defizit von 116 mg pro Tag – etwa 33 % des Bedarfs. Außerdem scheiden Schwangere durch hormonelle Veränderungen etwa 20-25 % mehr Magnesium über die Nieren aus [102], was die Bedarfsdeckung zusätzlich erschwert.

Daher ist eine magnesiumreiche Ernährung während der Schwangerschaft besonders wichtig. Vollkornprodukte, Nüsse und grünes Blattgemüse sollten regelmäßig auf dem Speiseplan stehen. Nur bei nachgewiesenem Magnesiummangel ist eine zusätzliche Supplementierung zu erwägen.

Magnesiummangel erkennen und vorbeugen

Die frühzeitige Erkennung eines Magnesiummangels während der Schwangerschaft kann entscheidend sein, um Komplikationen zu vermeiden. Doch welche Warnsignale sollten werdende Mütter beachten?

Typische Symptome bei Schwangeren

Ein Magnesiummangel äußert sich zunächst oft durch Muskelkrämpfe oder -zittern, besonders nächtliche Wadenkrämpfe betreffen etwa 5 bis 30 Prozent der Schwangeren. Darüber hinaus können geringe Stressresistenz, erhöhte Reizbarkeit und Antriebslosigkeit auftreten. Weitere Anzeichen sind Schwindel, wechselnde Phasen von Durchfall und Verstopfung sowie Herzrasen oder Herzrhythmusstörungen. Außerdem berichten viele Frauen von Müdigkeit, Schlafstörungen und einer generellen Schwäche.

Risikofaktoren für einen Mangel

Hauptursache für einen Magnesiummangel ist häufig eine unausgewogene Ernährung. Zudem scheiden schwangere Frauen durch hormonelle Veränderungen etwa 25 Prozent mehr Magnesium über die Nieren aus. Besonders ab der zweiten Schwangerschaftshälfte wird es daher schwieriger, den täglichen Bedarf allein über die Nahrung zu decken. Zusätzlich kann häufiges Erbrechen in der Frühschwangerschaft zu erheblichen Magnesiumverlusten führen. Ebenso tragen Durchfall und starkes Schwitzen zur vermehrten Ausscheidung bei.

Wann ein Bluttest sinnvoll ist

Ein tatsächlicher Magnesiummangel kann nur medizinisch mittels eines Blutbildes festgestellt werden. Bei Verdacht auf einen Mangel – insbesondere wenn typische Symptome wie häufige nächtliche Wadenkrämpfe auftreten – sollten Schwangere ihren Gynäkologen aufsuchen. Dieser kann einen gezielten Bluttest durchführen und bei Bestätigung eines Mangels individuelle Empfehlungen geben.

Unterschied zwischen leichtem und schwerem Mangel

Während leichter Magnesiummangel meist mit mild ausgeprägten Symptomen wie gelegentlichen Muskelkrämpfen einhergeht, kann ein schwerer Mangel ernsthafte Komplikationen verursachen. Bei einer schweren Unterversorgung können Verkrampfungen der Gebärmutter bis hin zu vorzeitigen Wehen auftreten, die im Ernstfall zu einer Frühgeburt führen können. Bei Präeklampsie – einer schweren Schwangerschaftskomplikation, die bei 2-5 Prozent der Schwangeren auftritt – spielt Magnesiummangel ebenfalls eine pathogenetische Rolle. Folglich kann ein schwerer Mangel neurologische Störungen und sogar Krampfanfälle bei der Schwangeren auslösen.

Was Gynäkologen zur Einnahme von Magnesium empfehlen

Bei der Entscheidung für oder gegen Magnesiumpräparate sind Gynäkologen heute zurückhaltender als früher. Ihre Empfehlungen basieren auf individuellen Faktoren und wissenschaftlichen Erkenntnissen, nicht auf pauschalen Ratschlägen.

Wann Supplemente notwendig sind

Frauenärzte verschreiben Magnesiumpräparate häufig im Verlauf der Schwangerschaft, jedoch nicht routinemäßig für jede Schwangere. Eine Supplementierung ist besonders dann sinnvoll, wenn Wadenkrämpfe auftreten, vorzeitige Wehen zu befürchten sind oder ein Verdacht auf Präeklampsie besteht. Viele Experten empfehlen, mit der Magnesium-Supplementation möglichst früh zu beginnen und diese bis zur Geburt und darüber hinaus fortzusetzen.

Magnesium bei Schwangerschaftsbeschwerden

Magnesiumpräparate helfen bei verschiedenen Schwangerschaftsbeschwerden:

  • Nächtliche Wadenkrämpfe

  • Verstopfung durch Entspannung der Darmmuskulatur

  • Leichte Blutungen durch Beruhigung der Gebärmuttermuskulatur

  • Übelkeit durch seine beruhigende Wirkung

Dosierung und Einnahmezeitpunkt

Die empfohlene Tagesdosis liegt zwischen 300-400 mg Magnesium. Für eine bessere Verwertung und Verträglichkeit sollte die Dosis auf zwei Portionen aufgeteilt werden. Bei nächtlichen Wadenkrämpfen ist die Einnahme vor dem Schlafengehen ratsam, da in den frühen Morgenstunden der Magnesiumspiegel sinkt.

Empfohlene Präparateformen

Gynäkologen bevorzugen hochwertige Magnesium-Präparate ohne unnötige Zusatzstoffe. Kapseln sind oft besser als Brausetabletten, da sie weniger Hilfsstoffe enthalten. Es gibt verschiedene Darreichungsformen: Tabletten, Kapseln, Brausetabletten, Granulat, Spray, Gel und Öl – die Wahl sollte mit dem Arzt abgesprochen werden.

Risiken bei Überdosierung

Eine Überdosierung kann zu Durchfall und Magenschmerzen führen. In extremen Fällen können Bewusstseinsstörungen, Muskelschwäche, Blutdruckabfall und Herzrhythmusstörungen auftreten. Bei gesunden Menschen scheidet der Körper überschüssiges Magnesium über die Nieren aus. Frauen mit Nierenfunktionsstörungen sollten jedoch vorsichtig sein.

Abstimmung mit anderen Nährstoffen (z. B. Eisen)

Zwischen der Einnahme von Eisen- und Magnesiumpräparaten sollten mindestens zwei Stunden liegen, damit beide optimal vom Körper aufgenommen werden können. Magnesium setzt die Eisenverfügbarkeit herab. Gleiches gilt für koffeinhaltige Getränke, die die Eisenaufnahme behindern – hier ebenfalls mindestens zwei Stunden Abstand einhalten.

Fazit

Magnesium spielt zweifellos eine entscheidende Rolle während der Schwangerschaft. Die empfohlene Tagesdosis von 310 mg unterscheidet sich zwar nur geringfügig vom Bedarf nicht-schwangerer Frauen, dennoch sollten wir diesen Mineralstoff nicht unterschätzen. Besonders alarmierend erscheint die Tatsache, dass etwa 27% der Frauen in Deutschland die empfohlene Magnesiumzufuhr nicht erreichen.

Wadenkrämpfe, Reizbarkeit und Müdigkeit können erste Anzeichen eines Magnesiummangels darstellen. Daher empfehlen wir, auf diese Signale zu achten und gegebenenfalls den Gynäkologen zu konsultieren. Ein Bluttest bietet letztendlich Gewissheit über den tatsächlichen Magnesiumspiegel.

Eine ausgewogene Ernährung mit magnesiumreichen Lebensmitteln wie Vollkornprodukten, Nüssen und grünem Blattgemüse bildet grundsätzlich die beste Basis für eine gute Versorgung. Nahrungsergänzungsmittel sollten allerdings nicht pauschal eingenommen werden. Vielmehr erfolgt die Entscheidung für Supplemente individuell und nach Rücksprache mit dem behandelnden Arzt.

Zusammenfassend betrachtet unterstützt ausreichend Magnesium nicht nur die werdende Mutter bei der Bewältigung typischer Schwangerschaftsbeschwerden, sondern fördert gleichzeitig die gesunde Entwicklung des ungeborenen Kindes. Der eigene Körper zeigt meist deutlich an, wann zusätzliches Magnesium benötigt wird – wir müssen nur aufmerksam auf seine Signale hören.

FAQs

Wie viel Magnesium sollten Schwangere täglich zu sich nehmen? Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung empfiehlt Schwangeren eine tägliche Magnesiumzufuhr von 310 mg. Dies ist nur geringfügig höher als die Empfehlung für nicht-schwangere Frauen.

Welche Symptome können auf einen Magnesiummangel in der Schwangerschaft hindeuten? Typische Anzeichen eines Magnesiummangels bei Schwangeren sind nächtliche Wadenkrämpfe, erhöhte Reizbarkeit, Müdigkeit, Schwindel und gelegentlich Herzrhythmusstörungen.

Ist es notwendig, während der gesamten Schwangerschaft Magnesium-Supplemente einzunehmen? Nicht jede Schwangere benötigt Magnesium-Supplemente. Eine Supplementierung wird vor allem bei Wadenkrämpfen, Risiko vorzeitiger Wehen oder Verdacht auf Präeklampsie empfohlen. Die Entscheidung sollte individuell mit dem Gynäkologen getroffen werden.

Welche Magnesium-Präparate sind für Schwangere am besten geeignet? Gynäkologen empfehlen hochwertige Magnesium-Präparate ohne unnötige Zusatzstoffe. Kapseln werden oft bevorzugt, da sie weniger Hilfsstoffe enthalten als Brausetabletten. Die Wahl der Darreichungsform sollte mit dem Arzt abgesprochen werden.

Kann man Magnesium in der Schwangerschaft überdosieren? Ja, eine Überdosierung ist möglich und kann zu Durchfall und Magenschmerzen führen. In extremen Fällen können sogar Bewusstseinsstörungen und Herzrhythmusstörungen auftreten. Bei gesunden Menschen scheidet der Körper überschüssiges Magnesium jedoch in der Regel über die Nieren aus.

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Hinweis / Disclaimer:

Die Inhalte dieses Blogs dienen ausschließlich der allgemeinen Information zu Themen wie Gesundheit, Ernährung, Schwangerschaft und ähnlichem. Sie ersetzen keine professionelle medizinische Beratung, Diagnose oder Behandlung durch Ärztinnen und Ärzte oder andere qualifizierte Fachpersonen. Wir übernehmen keine Haftung für Schäden oder Nachteile, die durch die Nutzung der hier bereitgestellten Informationen entstehen. Bei gesundheitlichen Fragen oder Beschwerden wenden Sie sich bitte stets an eine medizinische Fachkraft.

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