Worauf kommt es bei Buggy - Boards an?

Beim Kauf eines Mitfahrbretts solltet Ihr vor allem auf Kompatibilität, Stabilität und den Fahrkomfort für Euer Kind achten.

Befestigung & Kompatibilität

Das Board muss sicher an die Achse Eures Kinderwagens passen, idealerweise werkzeugfrei und über flexible, verstellbare Verbindungsarme. Achten Sie darauf, ob Euer Kinderwagenmodell für die Montage freigegeben ist.

Belastbarkeit & Gewicht

Achtet auf die maximale Tragkraft des Boards, die meist zwischen 15 und 22 Kilogramm liegt. Dies bestimmt, wie lange das größere Geschwisterkind das Board sicher nutzen kann.

Standfläche & Rutschfestigkeit

Eine ausreichend große, strukturierte und rutschfeste Oberfläche sorgt für sicheren Halt bei jedem Wetter. So steht Euer Kind auch bei Nässe oder unebenen Wegen stabil.

Federung & Rollenqualität

Gefederte Räder fangen Stöße auf unebenem Pflaster ab und schonen die Gelenke Eures Kindes. Gleichzeitig wird dadurch das Schieben für Euch spürbar laufruhiger und angenehmer.

Wie wählt ihr Buggy - Boards richtig aus?

Das passende Modell richtet sich nach dem Alter Eures älteren Kindes und Euren täglichen Wegen.

Mit oder ohne Sitz

Für längere Strecken eignen sich Modelle mit abnehmbarem Sitz, damit sich müde Beine ausruhen können. Für kurze Wege reicht meist ein reines Stehboard völlig aus.

Flexibilität im Alltag

Ein gutes Board lässt sich bei Nichtgebrauch einfach hochklappen und per Gurt am Schieber fixieren. So müsst Ihr es nicht ständig komplett abmontieren.

Beinfreiheit beim Schieben

Achtet darauf, dass das Board Euch beim Gehen genügend Platz für Eure Schritte lässt. Modelle mit verstellbarer Deichsellänge bieten hier den besten Komfort.

Systemkompatibilität

Herstellereigene Boards passen oft perfekt an die jeweiligen Modelle, während universelle Boards flexibler sind. Letztere eignen sich besonders, wenn Ihr den Wagen öfter wechselt.

Buggy - Boards sicher im Babyalltag nutzen

Sicherheit geht vor ? mit diesen Tipps seid Ihr mit Euren Kindern stets unbesorgt unterwegs.

Festhalten ist Pflicht

Erklärt Eurem Kind, dass es sich während der Fahrt immer fest am Gestell des Kinderwagens festhalten muss. Die Hände gehören niemals an bewegliche Teile oder die Bremse.

Balance im Blick behalten

Steigt das Kind hinten auf, verschiebt sich der Schwerpunkt des Wagens nach hinten. Lasst den Kinderwagen daher niemals unbeaufsichtigt stehen, wenn ein Kind auf dem Board steht.

Bordsteinkanten vorsichtig nehmen

Kippt den Wagen an Hindernissen langsam an und fahrt vorsichtig herunter. So minimiert Ihr Erschütterungen für das stehende Kind und schont die Achsen.

Regelmäßige Kontrolle

Prüft vor jeder Fahrt, ob die Verbindungsklemmen fest am Gestell sitzen und sich nicht gelockert haben. Ein kurzer Rütteltest gibt Euch sofort Gewissheit.

Hygiene und Pflege bei Buggy - Boards

Da die Bretter nah am Boden montiert sind, ist eine regelmäßige Reinigung für eine lange Lebensdauer ratsam.

Groben Schmutz entfernen

Befreit das Board regelmäßig mit einer weichen Bürste von trockenem Schlamm, Sand und Steinchen. Das schützt die Struktur der Standfläche vor vorzeitigem Verschleiß.

Feucht abwischen

Die robusten Kunststoffflächen lassen sich einfach mit warmem Wasser und einer milden Seifenlauge reinigen. Verzichtet auf scharfe chemische Reiniger, um das Material nicht anzugreifen.

Radachsen sauber halten

Haare, Fäden und Schmutz in den Radlagern solltet Ihr regelmäßig entfernen. Das bewahrt die Leichtgängigkeit der Rollen und verhindert lästige Quietschgeräusche.

Bewegliche Teile pflegen

Ein Tropfen silikonfreies Pflegespray an den Gelenken hält die Klapp- und Klickmechanismen dauerhaft geschmeidig. So gelingt das An- und Abkuppeln immer mühelos.

Checkliste für Buggy - Boards

Diese Punkte helfen euch bei der Auswahl.

Kompatibilität geprüft?

Passt das Board exakt an die Form und den Durchmesser Eurer Kinderwagenachse?

Gewichtslimit passend?

Entspricht die maximale Tragkraft des Boards dem aktuellen Gewicht Eures älteren Kindes?

Sitzoption gewünscht?

Benötigt Euer Kind für längere Ausflüge eine abnehmbare Sitzgelegenheit auf dem Board?

Klappfunktion vorhanden?

Lässt sich das Board bei Nichtgebrauch platzsparend am Gestell hochhängen und fixieren?

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Expertentipp von Alexander

Buggy-Boards: Was ich beim Kauf prüfe, ist die Befestigung. Am Gestell ist stabiler als am Schiebegriff. Das ältere Kind muss das Board selbständig besteigen können – testet das im Laden. Und: Das Board verändert das Fahrgefühl des Wagens deutlich. Das Hintergewicht macht den Wagen anders beim Lenken. Kauft nicht ohne vorherigen Test mit dem Kind drauf. Was ich außerdem empfehle: Prüft das Maximalgewicht. Das Board hat eine klare Grenze – ein zu schweres Kind macht es gefährlich.

Alexander, Inhaber und Gründer von baby&family

Häufige Fragen zu Buggy - Boards

Ab welchem Alter sind Buggy - Boards geeignet?

In der Regel sind sie ab etwa 2 Jahren geeignet, sobald das Kind sicher und stabil selbstständig stehen und sich eigenständig am Gestell des Wagens festhalten kann.

Passt jedes Buggy - Board an jeden Kinderwagen?

Nein, es gibt herstellerspezifische Boards und universelle Modelle. Prüft vorab immer die Achsenform, den Rohrdurchmesser und die offizielle Kompatibilitätsliste des Herstellers.

Kann mein Kind auf dem Board auch sitzen?

Ja, viele moderne Boards bieten optionale, abnehmbare Sitze an. Diese lassen sich bei Bedarf flexibel auf dem Board montieren, wenn die Beine auf langen Wegen müde werden.

Beeinträchtigt ein Board das Schieben des Kinderwagens?

Es verändert den Schwerpunkt leicht und schränkt die Beinfreiheit beim Gehen etwas ein. Modelle mit verstellbaren Befestigungsarmen minimieren diesen Effekt jedoch spürbar.

Wie wird das Board transportiert, wenn das Kind läuft?

Die meisten Boards verfügen über ein praktisches Gurtsystem. Damit könnt Ihr das Brett einfach hochklappen und am Schiebegriff einhängen, ohne es komplett abmontieren zu müssen.

baby&family Service

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