Worauf kommt es bei Bettdecken an?

Beim Kauf von Bettdecken für Kinder solltet ihr besonders auf Atmungsaktivität, Schadstofffreiheit und die richtige Größe achten, um Überhitzung zu vermeiden.

Atmungsaktive Füllungen

Natürliche Materialien wie Baumwolle oder spezielle Funktionsfasern transportieren Feuchtigkeit optimal ab. Sie verhindern einen Hitzestau und halten euer Kind trocken.

Die passende Wärmeklasse

Wählt je nach Jahreszeit eine leichte Sommerdecke, eine warme Winterdecke oder eine flexible Ganzjahresdecke. So passt sich das Schlafklima perfekt an.

Die richtige Deckengröße

Für Gitterbetten ist das Standardmaß 100x135 cm ideal, während für kleinere Wiegen geringere Maße gewählt werden sollten. Die Decke darf das Kind niemals komplett bedecken.

Schadstofffreie Textilien

Achtet auf anerkannte Siegel wie den OEKO-TEX® Standard 100. Dies stellt sicher, dass keine gesundheitsgefährdenden Rückstände im Gewebe vorhanden sind.

Wie wählt ihr Bettdecken richtig aus?

Jedes Kind hat ein anderes Wärmebedürfnis, weshalb die Auswahl der Bettdecke individuell an die Schlafraumtemperatur angepasst werden sollte.

Saisonale Anpassung

Im Sommer kühlen leichte Decken aus Lyocell oder dünner Baumwolle. Im Winter wärmen kuschelige Daunen- oder bauschige Hohlfaserdecken zuverlässig.

Allergiker-Eignung

Neigt euer Kind zu Allergien, sind synthetische Füllungen oder waschbare Naturfasern ideal. Diese lassen sich heiß reinigen, um Hausstaubmilben effektiv zu reduzieren.

Das richtige Eigengewicht

Die Decke sollte leicht auf dem Körper liegen, damit sich euer Kind frei bewegen kann. Schwere Decken können den Schlafkomfort einschränken und die Atmung belasten.

Alter des Kindes

Fachleute empfehlen Bettdecken meist erst ab einem Alter von etwa 12 Monaten. Vorher sind Schlafsäcke die sicherere Wahl für die Nachtruhe.

Bettdecken sicher im Babyalltag nutzen

Die Sicherheit eures Kindes im Bett steht an erster Stelle, weshalb der richtige Umgang mit der Decke essenziell ist.

Richtiges Zudecken

Legt die Decke nur bis zur Brust eures Kindes auf und schlagt das Fußende unter die Matratze. Das verhindert, dass die Decke über das Gesicht rutschen kann.

Verzicht auf Zusatzkissen

Kombiniert die Decke im ersten Lebensjahr nicht mit großen Kopfkissen oder schweren Kuscheltieren. So bleibt die Luftzirkulation im Bettchen jederzeit ungehindert bestehen.

Nackentest durchführen

Prüft regelmäßig im Nacken eures Kindes, ob es schwitzt oder friert. Der Nacken sollte sich warm und trocken anfühlen, nicht feucht oder kalt.

Optimale Schlafumgebung

Die ideale Raumtemperatur für den Kinderschlaf liegt zwischen 16 und 18 Grad Celsius. Passt die Dicke der Decke und die Schlafkleidung an diesen Richtwert an.

Hygiene und Pflege bei Bettdecken

Eine regelmäßige und gründliche Reinigung der Bettwaren sorgt für ein hygienisches und gesundes Schlafumfeld.

Maschinenwäsche bevorzugen

Wählt Decken, die bei mindestens 60 Grad waschbar sind. Diese Temperatur tötet Keime und Hausstaubmilben im Gewebe zuverlässig ab.

Schonendes Trocknen

Viele Bettdecken gehören in den Trockner, um ihre Bauschkraft zu behalten. Legt zwei Tennisbälle hinzu, um die Füllung wieder aufzulockern.

Tägliches Auslüften

Schüttelt die Bettdecke jeden Morgen gut auf und lüftet sie am offenen Fenster. Dadurch entweicht die nachts aufgenommene Feuchtigkeit besonders schnell.

Hautfreundliche Bettwäsche

Nutzt waschbare Bezüge aus reiner Baumwolle. Diese schützen das Inlett vor Verschmutzungen und lassen sich unkompliziert und häufig wechseln.

Checkliste für Bettdecken

Diese Punkte helfen euch bei der Auswahl.

Passende Maße

Stimmt die Deckengröße mit den Maßen des Kinderbettes und der Bettwäsche überein?

Zertifizierte Materialien

Ist die Decke nachweislich schadstoffgeprüft und verfügt über eine hohe Atmungsaktivität?

Einfache Reinigung

Lässt sich die Bettdecke problemlos bei hohen Temperaturen in der eigenen Waschmaschine reinigen?

Saisonale Eignung

Passt die Wärmeklasse der Decke zur aktuellen Jahreszeit und zur durchschnittlichen Raumtemperatur?

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Expertentipp von Alexander

Bettdecken für Kleinkinder: Wärme zu Gewicht ist das entscheidende Verhältnis. Kinder schlafen schlechter unter zu schweren Decken. Daunenfüllungen sind ideal: sehr warm, sehr leicht. Synthetische Füllungen sind waschbarer, aber schwerer bei gleicher Wärmeleistung. Was ich außerdem empfehle: Kauft keine Übergröße. Eine Kinderdecke, die das Kind einwickelt, wird beim Drehen zur Falle. Richtige Größe: 100×135 cm für das Kinderbett. Diese Größe hält die Decke im Bett, ohne das Kind zu erschlagen.

Alexander, Inhaber und Gründer von baby&family

Häufige Fragen zu Bettdecken

Ab wann darf mein Baby eine Bettdecke nutzen?

Wir empfehlen, im ersten Lebensjahr ausschließlich Babyschlafsäcke zu verwenden, um das Risiko des Abdeckens des Gesichts zu minimieren. Ab etwa 12 Monaten, wenn euer Kind mobiler ist, könnt ihr sicher auf eine leichte Bettdecke umsteigen.

Welche Deckengröße ist für Kleinkinder die richtige?

Die Standardgröße für das klassische Gitterbett (70x140 cm) beträgt 100x135 cm. Für kleinere Beistellbetten oder Wiegen gibt es spezielle Maße wie 80x80 cm, die jedoch nur für kurze Zeit genutzt werden.

Welche Füllung eignet sich am besten für Bettdecken?

Für Allergiker sind synthetische Hohlfasern ideal, da sie pflegeleicht und heiß waschbar sind. Naturmaterialien wie Baumwolle, Hanf oder Lyocell bieten hervorragende Klimaeigenschaften, während Daunen besonders leicht und wärmend sind.

Wie oft sollte ich die Bettdecke meines Kindes waschen?

Bei normaler Nutzung reicht es aus, das Inlett alle paar Monate zu waschen. Bei Missgeschicken oder Krankheiten sollte die Decke sofort bei 60 Grad in die Waschmaschine, um Keime rückstandslos zu beseitigen.

Was bedeutet die Angabe des TOG-Wertes bei Bettdecken?

Der TOG-Wert misst den Wärmewiderstand von Textilien. Je höher der Wert, desto wärmer hält die Decke. Er hilft euch dabei, die Decke optimal auf die jeweilige Raumtemperatur abzustimmen.

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