Worauf kommt es bei Spucktüchern an?

Material und Saugfähigkeit

Entscheidet Euch vorzugsweise für Spucktücher aus reiner Baumwolle oder weichem Bambusviskose-Gemisch. Diese Naturfasern sind extrem saugstark, nehmen Feuchtigkeit schnell auf und fühlen sich auf der zarten Haut Eures Babys angenehm weich an.

Schadstofffreie Qualität

Da die Tücher direkt mit dem Gesicht und Mund Eures Kindes in Berührung kommen, ist eine Zertifizierung nach Öko-Tex Standard 100 unerlässlich. Achtet auf schadstoffgeprüfte Textilien, um Hautirritationen von Anfang an zu vermeiden.

Pflege und Hygiene

Im Alltag müssen Spucktücher einiges aushalten. Wählt strapazierfähige Stoffe, die problemlos bei mindestens 60 Grad in der Waschmaschine gereinigt werden können und auch nach häufigem Waschen sowie dem Trocknerdurchgang ihre Form behalten.

Die richtige Größe

Klassische Mullwindeln im Format 80x80 cm bieten die perfekte Abdeckung für Eure Schulter beim Bäuerchen. Für unterwegs eignen sich auch kleinere Varianten hervorragend, die platzsparend in jeder Wickeltasche verstaut werden können.

Passende Bereiche entdecken

Expertentipp von Alexander

Spucktücher – das Produkt, bei dem ich nach zwanzig Jahren immer noch das Gleiche höre: zu wenig gekauft. Was Hebammen in der ersten Wochenbett-Woche empfehlen: mindestens fünfzehn. Das klingt übertrieben, bis das Baby nach der dritten Mahlzeit das vierte Tuch durchnässt hat. Spucken nach dem Stillen ist ein physiologischer Vorgang – der Mageneingang ist beim Neugeborenen noch nicht vollständig ausgebildet, und Luft, die beim Trinken geschluckt wurde, bringt beim Rülpsen Mageninhalt mit. Was ich beim Kauf empfehle: Mullgewebe in Doppellagen – es saugt schnell, trocknet schnell und lässt sich bei 60 Grad waschen, was für echte Hygiene notwendig ist.

Alexander, Inhaber und Gründer von baby&family

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